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Der Obmann des Museumsvereins - Hans Müller
Biographie:
Hans Müller geb. am 7.9.1953, aufgewachsen in Pfarrwerfen
Familie: verheiratet mit Frieda, Kinder Birgit und Hannes
Ausbildung: Lehre zum Skibauer und Sportartikelerzeuger in Altenmarkt, Sportmarketing, Rückkehr in den Lehrbetrieb, Verkauf
Hobbys: Skifahren, Wandern, Bergsteigen, die Natur erleben (gerne Südtirol, die Dolomiten)
Ich lese: Fachbücher, Historisches
Ich höre: Blasmusik, auch Klassik, und vermisse alte Skilieder, die nur mehr in Büchern auftauchen
Urlaub: Schiffsreisen oder auch Städte (die Skigeschichte in Oslo)
Ich bin: ehrlich, kontaktfreudig
Erfolg heißt: Wenn Kunden sagen, dass sie im Museum viel Erfahrung gesammelt haben
Glück bedeutet: Dinge umzusetzen und Gesundheit als Grundelement
Mich freut: Mit Freunden gemütlich zusammenzusitzen
Mich ärgert: Wenn Ausgemachtes nicht hält, Hinterfotzigkeit
Mir imponiert: Großartige Menschen wie Sepp Forcher, die noch immer bitte und danke sagen
Energie tanke ich: daheim im Garten, in der Natur
Mein Motto: Tradition erhalten
Hans Müller, Sammler, Kurator und Obmann des Salzburger FIS Landesskimuseums in Werfenweng. Der Bergbauernsohn ist gelernter Ski- und Sportartikelerzeuger. Weitere Fachausbildungen machten Hans Müller zum Abteilungs- und schließlich zum Shopleiter. Seit nunmehr 40 Jahren trägt er schon Raritäten zusammen.
1971 begann Hans Müller alpine Skigeschichte zu sammeln, es begann alles mit einem abgegriffenen Buch: ?Ich habe es im Sperrmüll gefunden?, erinnert sich der ?Schatzmeister? in Werfenweng. Titel: ?Wunder des Schneeschuhs?. Er schmökerte hinein, sah die abgebildeten Zapferlski, sog alle historischen Informationen über den Sport auf zwei Brettln nur so auf. Und es wurde schnell mehr daraus: ?Ich hab bald Sammlerstücke zugekauft und eisern dafür gespart?, erinnert er sich.
Ein herausragende Stück liegt in einer Vitrine gleich im Erdgeschoß: Ein kleiner Lederschuh mit Schneereifen. ?Die ersten Rutschversuche. Früher hatten die Kinder nur ein einziges Paar Schuhe ? im Winter mit Socken, im Sommer eben barfuß.?
Und Hans Müller hat auch selbst die bescheidenen Anfänge lange vor Hightech-Zeiten auf den Pisten erlebt: ?Mein Bruder und ich haben die Ausrüstung vom Vater genommen ? viel zu groß und ohne Stahlkanten.? Schuhe in Größe 42 und auf den Berg stiefelten die Kinder vom Moosaigengut nur mit ein paar Wollsocken übereinander.
Mit 14 kaufte er sich selbst eigene Ski: ?Ich habe beim Milchmesser neben der Schule Geld verdient.? 2.800,- Schilling kosteten die Bretteln. Er weiß es noch genau. ?Verrückt?, sagte der Vater ?
Als junger Bursch und Sammler hatte Müller bald seine erste Ausstellung zusammengetragen. Und eine Begegnung mit Sepp Forcher ebnete den weiteren Weg. Bei jeder Führung durchs Haus flammt die Leidenschaft für Skinostalgie neu auf. ?Skifahren ist die schönste Kraftquelle?, schwärmt Müller und beste Medizin gegen Burnout. Wie schon der Pionier Mathias Zdarsky im Museum zitiert wird: ?Wir müssen die Städter vor Nervosität bewahren ??
Hans Müller - Meilensteine und Ausstellungen
1989: Skientwicklungsschau, Bischofshofen
1991: Ausstellung zur Weltmeisterschaft, Saalbach/Hinterglemm (Österreichhaus)
1993: Mensch und Ski, Schloss Goldegg
1993: Gründungsversammlung Salzburger Landesskimuseum
1995: Eröffnung des Salzburger Landesskimuseums
2010: Übergabe von Teilen der Privatsammlung an das Skimuseum
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